Dragon’s Dogma Dark Arisen

Capcoms Rollenspiel wird noch größer. Aber machen Riesengoblins und dunkle Verliese Dragon’s Dogma auch besser?

 

Mit Dragon’s Dogma veröffentlichte Capcom im Mal 2012 einen ech­ten Rollensplel-Überraschungshlt. Der Titel gefiel uns vor allem we­gen seines großen Umfangs und der riesigen Spielwelt, außerdem stimmten Story und Atmosphäre. Lediglich technisch gab es Mecker­bedarf, vor allem die Optik war bestenfalls durchschnittlich und litt unter groben Schnitzern wie flimmernden Schatten und unscharfen Texturen. Gut ein Jahr später erscheint Dragon’s Dogma jetzt noch einmal. Allerdings in überarbeiteter Form und mit dem kleinen Titel­zusatz Dark Arisen. Weil das um zahlreiche neue Inhalte erweiterte Rollenspiel außerdem zum geldbeutelschonenden Preis von knapp 30 Euro in den Läden steht, stellt sich die Frage, ob sich ein (erneu­ter) Kauf lohnt. Wir finden: oh ja! Und zwar ausdrücklich auch für jene Spieler, die Dragon’s Dogma bereits besitzen.

 

 

 

Jedem sein Vasall

Im Vergleich zu anderen Genre-Vertretern wirft euch Dragon’s Dogma dabei allerdings ins kalte Wasser und erklärt Menüs sowie Kampfsystem nur rudimentär. Das macht den Einstieg aber nur un­wesentlich komplizierter. Das Kampfsystem beispielsweise ist von der gewählten Anfangsklasse (Kämpfer, Streicher oder Magier) ab­hängig und geht nach wenigen Minuten flott von der Hand. Bereits nach kurzer Spielzeit werdet ihr außerdem mit einer Besonderheit des Spiels vertraut gemacht: den sogenannten Vasallen. Diese KI- Begleiter unterstützen euch bei eurer Reise durch Gransys, haben bestimmte Stärken und geben Lösungshilfen bei Quests. Sehr prak­tisch, auch wenn sich einige Vasallen bisweilen etwas dämlich ver­halten und trotz Rückzugskommando den Gegner angreifen. Jeder Dragon’s Dogma-Spieler erstellt dabei einen Hauptvasallen, der sich über eine Internetverbindung auch von anderen Spielern »ausleihen« lässt – mittlerweile findet man online eine stattliche Anzahl, das Experimen­tieren macht einen großen Reiz des Spiels aus.

 

Jede Menge neuer Kram

Von Olra oder vom Questbrett am Startpunkt in Finstergram holt ihr euch Aufträge, die euch im neuen Spielabschnitt knapp 15 weitere Stunden beschäftigen dürften – ziemlich viel Zusatz-Rollenspiel also. Olra bringt ihr auch die neuen verwunschenen Ausrüstungsge­genstände, die ihr überall in den dunklen Gängen findet. Nur sie ist nämlich in der Lage, den Fluch zu entfernen und dadurch die Ausrü­stung zu veredeln und für euch benutzbar zu machen. Darüber hi­naus gibt es in Dark Arisen noch zusätzliche Charakterentwicklungs­stufen, rund 100 neue Gegenstände, Waffen oder Verbesserungen für eure Vasallen, darunter auch bestimmte Angriffsmuster. Capcom hat angeblich auch die Menüs überarbeitet, uns fielen beim Test allerdings keine signifikanten Änderungen auf.

 

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