Die italienischen Doom/Sludge Metaller DEADSMOKE haben akustische Monster geschaffen. Sieben Monster, die sich thematisch mit nur einem Thema befassen: Isolation. Jene machen sie auf dem neuen Album “Mountain Legacy” nicht nur hör-, sondern auch spürbar.

Als relativ erfahrene Band begehen die Jungs immer noch ärgerliche Kardinalsfehler und leiden unter den einschlägigen Kinderkrankheiten des Doom – an Langatmigkeit, dröhnender Redundanz und einem akuten Mangel an aussagekräftigen Melodien. Dreckig, aber leicht genug, damit man sich nicht direkt am nächsten Baum aufhängt. Wobei sie mit diesem Album eigentlich den passenden Soundtrack dafür liefern könnten. Gerne mehr von sowas…

 

 

 

Wie selbstgenügsam die Azzurri weiterhin aufspielen, adelt sie als Überzeugungstäter, also zu den Lichtblicken: die ersten zwei Minuten des eröffnenden ‚Malevolent Path‘, das die B-Seite einläutende Monstrum ‚Wolfcurse‘ und losgelöst von der Musik das wahrlich stimmungsvolle Cover, mit dem die Jungs ihre Düsternis ganz unaffektiert auf den Punkt bringen. Es geht also doch, bloß müssten sie das jetzt mal hörbar machen.

 

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