Iggy Pop erfand den Begriff Cool im Rock und somit ist im Umkehrschluss seine Musik prinzipiell immer cool.

Auch das neue Album FREE, zehn Tracks zwischen Free Jazz, Ambient, Residents, spätem Bowie und düsterer Spoken Poetry: Iggy zittert, rezitiert, kontempliert, schreit, der Jazz-Trompeter Leron Thomas spielt mal gedämpfte, mal klar gerichtete Soli, die 30-jährige kalifornische Musikerin und Filmemacherin Sarah Lipstate alias Noveller setzt ihre Gitarre wie einen raffinierten Strophentrenner ein. Cool. Auch wenn (und weil) es wenig rockt.

Iggy Pop (* 21. April 1947 in Muskegon, Michigan; bürgerlich James Newell „Jim“ Osterberg) ist ein US-amerikanischer Sänger, Gitarrist, Komponist, Schlagzeuger und Schauspieler. Der als „Godfather of Punk“ oder „Rock Iguana“ bezeichnete Musiker wird als Wegbereiter und Begleiter des Punkrock und verwandter Stile angesehen. Auch aufgrund seiner dynamischen bis exzessiven Bühnenpräsenz erlangte er den Ruf eines exaltierten Künstlers. Im März 2010 wurde Iggy Pop in Anerkennung seines Schaffens in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.

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