Injustice Götter unter uns

Im letzten Ausflug der DC-Helden in die Prügelspielwelt mussten sie als Prügelknaben für die kampferprobten Mortal-Kombat-Charaktere herhalten. Jetzt dürfen die Comicfiguren endlich noch einmal in den Ring, ohne dass sie jemand an die Hand nimmt.

 

Batman verprügelt Superman, und Flash drischt auf Green Arrow ein! Auch wenn sich im DC-Universum gern mal die Wege diverser Helden kreuzen und dank Parallelwelten schon manch einer auf sein böses Ebenbild getroffen ist, gibt es einige Schlachten, die bisher noch nicht ausgetragen wurden. Kämpfe, die sich Comic-fans schon jahrelang wünschen, können jetzt endlich entschieden werden. Na ja, zumindest fast. Denn in Injustice: Götter unter uns hauen sich je zwölf Helden und Schurken aus der Comicwelt von DC gegenseitig die Rübe ein. Das geschieht nicht nur planlos nach dem Motto »Jeder gegen jeden«, sondern bekommt dank der umfassenden Geschichte auch einen nachvollziehbaren Hintergrund, der in ausführlichen Zwischensequenzen erzählt wird. Dass Injustice tatsächlich »die bisher umfangreichste Handlung für ein Prügelspiel« hat (wie NetherRealm im Vorfeld versprochen hat), können wir im Vergleich mit einem Soul Calibur 2 jedoch nicht so einfach unterschreiben.

 

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Aufschlag

Spielerisch erinnert Injustice: Götter unter uns mit seiner Mischung aus Faustkampf und diversen Waffen bzw. Superhelden-Fähigkei- ten stark an den letzten Prügeltitel der NetherRealm Studios, das in Deutschland indizierte Mortal Kombat. Da Injustice aber nicht den gleichen Fehler wie Mortal Kombat vs. DC Universe macht und nur wie ein splatterfreier Abklatsch der blutigen Prügelspielreihe wir­ken möchte, erwarten uns einige Besonderheiten: Als Erstes ste­chen die interaktiven Umgebungen ins Auge. Jede Kampfarena hat ihre eigenen nützlichen Tücken, mit denen wir unserem Gegenüber eins auswischen können.

 

Super, diese Super-Anzeige

Den entscheidenden taktischen Vorteil kann uns aber auch der ge­schickte Einsatz der Super-Anzeige bringen. Die füllt sich mit den Treffern, die wir austeilen und einstecken. Entweder verstärken oder verlängern wir mit ihr bestehende Spezialangriffe, um damit mehr Schaden anzurichten, oder wir aktivieren – wenn sie komplett gefüllt ist – eine mächtige Super-Aktion. Hauen wir unserem Gegner letztere um die Ohren, muss er ordentlich einstecken, denn der mehrstufige Angriff, der bei allen Charakteren unterschiedlich ist, verursacht ähn­lich viel Schaden wie die Level-Übergänge. Wer so viel Energie verlo­ren hat, muss sich natürlich zu helfen wissen.

 

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