Die neunzehnjährige Vera Kall fährt nachts auf dem Fahrrad nach Hause. Sie kommt auf der Farm an und schlüpft leise durch die Tür.

Sie betritt die Küche und hat kaum Zeit, um zu registrieren, dass sie nicht allein im Haus ist. Ein schwerer Schlag auf den Kopf, und Vera fällt auf den Küchenboden, wo sie liegen bleibt. Obwohl er seine Unschuld beteuert, kommt Jakob Kall wegen der Ermordung seiner Tochter ins Gefängnis.

  • Kinostart: 12.09.2019
  • Altersfreigabe: FSK ab 12 freigegeben
  • Länge: 104 Minuten
  • Prädikat: Wertvoll
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Henry ist ein erfolgreicher Werbetexter in Antwerpen. Eines Tages bekommt er Besuch von Paula, einer Dokumentarfilmerin. Zehn Jahre zuvor war sie Veras Klassenkameradin. Nun will sie einen Film über Vera drehen und bittet Henry um seine Mitarbeit. Bei ihrer Beschäftigung mit diesem tragischen und brutalen Fall und bei dem Versuch herauszufinden, was damals wirklich geschah, und warum Veras Leiche nie gefunden wurde, kommen sich Paula und Henry näher. Doch auch die beiden hüten seit Langem Geheimnisse, die nun langsam, aber unausweichlich ans Licht kommen. Die große Frage aber lautet: ist der Mann, der im Hochsicherheitstrakt des Billinger-Gefängnisses inhaftiert ist, tatsächlich Veras Mörder?

ANMERKUNG DES REGISSEURS:

Ich habe schon sehr lange davon geträumt, etwas mit den Geschichten schwedischen Autors Håkan Nesser zu machen. Dann stieß meine Co-Autorin Ditta Bongenhielm auf diese Geschichten, und Håkan selbst gab uns seinen „Segen“, etwas damit anzustellen. Schon früh hatte ich die Idee, eine Trilogie zu drehen, oder vielmehr für eine Anthologie: drei Filme über drei Geschichten, die in demselben, von Håkan Nesser geschaffenen Universum spielen sollten. Nicht weil diese drei Geschichten dieselben Charaktere haben sollten – was nicht der Fall ist –, sondern weil sie von ähnlichen Problemen, in denen der Faktor Zeit eine herausragende Rolle spielt, handeln sollten. So entstand das INTRIGO-Projekt.

Mit Produzent Rick Dugdale suchten wir in ganz Europa nach Maardam. Und wir fanden es! Kameramann Pawel Edelman und ich sind uns darüber einig, dass wir die Quintessenz dessen fanden, was in diesen Kurzgeschichten zwischen den Zeilen spürbar ist, die Seele von Maardam, die auch von unserem fantastischen Ensemble geprägt wird. Es war zwar in vieler Hinsicht ein schwieriger Prozess, aber durch den aufeinander folgenden Dreh der Filme wurde die gesamte Crew so stark und unmittelbar in ein Projekt eingebunden, wie es sonst nie möglich gewesen wäre. Durch diese Vorgehensweise gelang es uns, jene Atmosphäre zu erzeugen, die man auch beim Lesen von Håkans Romanen spürt: man tritt ein in eine bekannte und zugleich aufregend einzigartige Welt.

-Daniel Alfredson

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