Mit „Nichts ist für immer“ ist das neue und vorerst letzte Album der Killerpilze erschienen, denn die Musiker werden eine Pause einlegen.

Trotz weniger Ausreißer bleibt am Ende ein überwiegend positiver Gesamteindruck. Nach „Nichts Is Für Immer“ darf man guten Gewissens ein bisschen traurig sein, dass die Killerpilze abdanken – egal, ob Superfan seit 17 Jahren oder nach langer Skepsis doch noch überzeugter Späteinsteiger (schöne Grüße vom Autor dieser Zeilen). Die beste Nachricht: Auf der anstehenden Abschiedstour werden die neuen Songs noch besser funktionieren als auf Platte. Und das Comeback kommt bestimmt.

Die Band wurde im Oktober 2002 in Dillingen an der Donau von vier Schülern gegründet. Johannes Halbig (Gesang, * 30. Juli 1989, aus Dillingen an der Donau) und Andreas Schlagenhaft (Bass, * 9. Dezember 1988, aus Zusamaltheim) legten den Grundstein für diese Band. Maximilian Schlichter (Gitarre, * 3. Juli 1988, aus Emersacker) und Johannes‘ Bruder Fabian Halbig (Schlagzeug, * 23. Dezember 1992, aus Dillingen an der Donau) komplettierten die Besetzung.

Starthilfe bekamen die vier Musiker von einem befreundeten, langjährigen Musiker, der sie im Texten und Komponieren unterrichtete. Während sie ab 2006 ausschließlich mit deutschen Liedern Bekanntheit erlangten, schrieben sie in ihren ersten Jahren auch eine Vielzahl an englischen Songtexten. Die Musik der ersten Jahre ist im Genre Pop-Rock mit Pop-Punk-Einschlägen einzuordnen. Neben Liedern wie Anti Rassismus handelten die Songs aus der damaligen Zeit meist von Themen aus dem alltäglichen Leben.

Ihren ersten Auftritt bestritt die Band am 14. Februar 2003 im Chili in Dillingen als Vorband. Innerhalb der nächsten zwei Monate baute sie ihr Programm aus und sicherte sich in ihrer schwäbischen Heimat ein treues Live-Publikum (über 70 Konzerte von Anfang 2003 bis Ende 2005). Sie wurden mit verschiedenen Nachwuchspreisen ausgezeichnet, unter anderem dem Top-Act 2005 oder dem „Band des Jahres“-Preises im Januar 2006, bei dem sie sich gegen rund 40 Bands aus ganz Schwaben durchsetzten.

Die Killerpilze produzierten in dieser Zeit ihr erstes Album Von vorne durch die Punkallee (Veröffentlichung: 7. Juli 2004), das in einem Kinderzimmer aufgenommen wurde und von eher schlechter Tonqualität ist, und verkauften es auf ihren Livekonzerten sowie per Onlinebestellung über ihre Webseite. Einige Songs von diesem Album wurden in neuen Versionen auf B-Seiten späterer Singles veröffentlicht.

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