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Sie werden als Punk und Metal bezeichnet, doch tief in ihrem Herzen sind die norwegischen Berserker KVELERTAK die lebende, feuerspeiende Verkörperung des Rock ’n‘ Roll. Seit ihrer Gründung im Jahr 2006 haben sie sich eine treue Fanbase erspielt, die hungrig nach ihren unglaublich wilden Live-Shows ist, mit denen sie bereits zwei feurige Reifenspuren auf den Globus gebrannt haben.

„Begeisterungswürdig” beschreibt KVELERTAK noch nicht einmal im Ansatz, und ihre Erfolge lesen sich schon jetzt wie der Beginn einer Legende: Ihr überschwänglich aufgenommenes 2011er Debüt – produziert von keinem Geringeren als Converges Kurt Ballou – wurde von Norwegens Rock-Autorität Asbjørn Slettemark als „bestes norwegisches Debüt aller Zeiten” bezeichnet, der deutsche Metal Hammer vergab das Prädikat „bestes Debütalbum”, beim Spellemannprisen (Norwegens Äquivalent zum Grammy) gab es die Auszeichnungen „Best New Artist” und „Best Rock Album” und bei iTunes avancierten KVELERTAK zum US’s Metal Breakthrough Artist of the Year 2011. Zudem gab es einstimmige Begeisterung vom Metal Hammer UK, Terrorizer, Rock Hard und Kerrang!, das sie zur „aufregendsten neuen Band auf diesem Planeten” kürte. Und KVELERTAK – zu Deutsch: „Würgegriff – machen keine Anzeichen, nachzulassen.

2011 stürmten sie das SXSW Festival, wurden von Mastodon eingeladen, sie im norwegischen Bergen zu supporten, und bekamen bei einer ausverkauften Foo-Fighters-Show von Dave Grohl persönlich ihre ersten Goldenen Schallplatten überreicht. Das skandinavische Sextett hat bereits den Globus umrundet und von UK bis Australia überall gespielt, darunter auch ein Gig in Singapur, der auf der Straße endete, den Verkehr zum Erliegen brachte und zum YouTube-Hit avancierte.

Im Zentrum jedoch steht die Musik – ein Gemisch aus Rock, Punk und Metal, das so ansteckend ist, dass es ein Warnschild tragen sollte. Pass auf, Welt, denn ihr zweites Album, MEIR, ist auf dem Weg!

„Es ist ähnlich wie das erste, nur ‚mehr‘ in jede Richtung”, sagt Sechssaiter-Gitarrist Bjarte Lund Rolland. „Die Songs sind größer, die harten Songs sind härter, die poppigen poppiger und so weiter.”

„Das Ding wird Hirne wegpusten”, ergänzt Sänger Erlend Hjelvik, dessen tumultauslösende Vocals auf Norwegisch sein mögen, dafür aber wie nur wenig andere in der Sprache krassen Draufgängertums sprechen. „Das erste Album war im Prinzip pure Party; das zweite ist nun der Hangover, bei dem du Runde zwei einläutest und schon am Tag danach wieder mit dem Trinken anfängst. Du wirst ziemlich schnell besoffen und bist in einer seltsamen ‚Scheiß auf euch alle‘-Stimmung. Das ist auch als der ‚Shampoo-Effekt‘ bekannt.”

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Ob nun Shampoo-Effekt oder eine der tobendsten Vorführungen aufgenommenen Musikwahnsinns des 21. Jahrhunderts – diese Jungs aus Stavanger ziehen aus, die Welt zu erobern. Man stelle sich umwerfende Gitarrensoli vor, die an die berauschenden Tage von Guns N‘ Roses erinnern, versetzt mit der runtergetakteten Muskulosität Metallicas und gepaart mit den Party-Vibes wilden Rockabilly-Geschwofes: KVELERTAK sind nicht weniger als eine Fjord-Fiesta.

„Das Wichtigste ist, dass das Album so verdammt schamlos ist wie das erste”, sagt Bjarte. „Ich bin schon total aufgeregt.”

 

Wir auch, Bjarte. Wir auch.

 

MEIR Tracklisting (mit Übersetzungen):

1. Åpenbaring (Offenbarung)

2. Spring Fra Livet (Lebenssprung)

3. Trepan (Mit einem Trepan bohrte man menschliche Schädel auf, um böse Geister freizulassen)

4. Bruane Brenn (Brennende Brücken)

5. Evig Vandrar (Ewiger Wanderer)

6. Snilepisk (Peitsche des Tyrannen)

7. Månelyst (Mondschein)

8. Nekrokosmos (eine Wortschöpfung)

9. Undertro (keine Übersetzung – so etwas wie das Gegenteil von Aberglaube)

10. Tordenbrak (Donnerkrachen)

11. Kvelertak (Würgegriff)

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