Die kontrovers diskutierte Dänin hinter MYRKUR meldet sich mit ihrem zweiten Full-Length-Output “Mareridt” zurück – und tatsächlich rechtfertigt die Musik darauf auch endlich mal den Rummel drumrum.

Der Black-Metal-Anteil auf dem Zweitwerk der Dänin wurde anno 2017 deutlich reduziert, dieser Raum wird viel deutlicher von Post-Rock, Folk und psychedelischen Tönen ausgefüllt. Ob MYRKUR mit diesem Album endlich von all den peinlichen Diskussionen wegkommen, mag man bezweifeln, doch hoffentlich geht es zeitnahe endlich wieder ums Wesentliche: die Kunst. Und für diese verdient MYRKUR höchste Anerkennung: anmachen, zurücklehnen, versinken!

Die Songs ziehen ihre Stärke aus der Gewissheit, niemandem etwas beweisen zu müssen – und dem Mut zur Experimentation. Der minimalistischen Ballade ‘Crown’ etwa oder dem beschwörenden ‘Funeral’ mit Chelsea Wolfe wohnt eine Dunkelheit und Intensität inne, die sich jenseits profaner Mittel wie Blastbeats überträgt.

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