PORTUGAL THE MAN TUN SICH MIT DER KREATIVAGENTUR WIEDEN+KENNEDY FÜR DIE VERÖFFENTLICHUNGDER INTERAKTIVEN NEUEN SINGLE „FEEL IT STILL” ZUSAMMEN

DIE BAND ÄUßERT SICH ZUM MIT SPANNUNG ERWARTETEN NEUEN ALBUM

Portugal. The Man haben sich mit der internationalen KreativagenturWieden+Kennedy für die Veröffentlichung des interaktiven Musikvideos zu „FeelIt Still“ zusammengetan, zugleich die erste Single ihres langersehnten neuenAlbums, zu dem sich die Band unten äußert. Das Video liefert ein interaktivesRüstzeug zum Bekämpfen sozialer Ungerechtigkeit. Hier  kann mandas Video zu „Feel It Still“ anschauen. Der Song ist jetzt bei allenStreaming-Anbietern erhältlich.

„Wir haben an diesem Album mit sovielen großartigen Leuten gearbeitet, am Ende waren es jedoch wir vier, die um4 Uhr in der Frühe in einem Keller saßen und versuchten, etwas von Belang zusagen; Musik zu schreiben, die den Leuten dabei helfen würde, sich nicht alleinzu fühlen, selbst dann, wenn sie wütend oder einsam sind. Das Video ist unsereArt zu sagen: das stehen wir alle gemeinsam durch“ – John Gourley, Frontmann

Im Verlauf des Videos (das unter der Regie von Ian Schwartz und fourclops::) bei Prettybird entstand) sind die Betrachter dazu aufgerufen, nach verstecktenHilfsmitteln Ausschau zu halten, mit der die #theresistance-Bewegungunterstützt werden kann, darunter eine direkte Durchwahl ins Weiße Haus, einVideo, das über die Rechte von Demonstranten aufklärt, Spendenseiten für Planned Parenthood und die American Civil Liberties Union,selbst designte Protestplakate und Stencil-Kits für Widerstands-Graffitis. DasVideo wurde auf der interaktiven Video-Plattform Wirewax erstellt.

„Dieses Projekt kam in einerinteressanten Zeit zustande, in der Musik, Kultur und Politik auf eine Weisezusammenkommen, wie wir es seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen haben“, kommentiert Jason Kreher, Kreativdirektor vonWieden+Kennedy. „Wir liebten die Idee,dem apathischen, dekadenten ‚rebel just for kicks’ aus dem Song eine versteckteBotschaft des Widerstandes gegenüberzustellen … Ein wenig wie ein „dies istfür die Leute da draußen, die noch etwas empfinden; hier ist eine reale,praxisnahe Liste von Möglichkeiten, wie man rausgehen und die Ungerechtigkeitbekämpfen kann’“.

Über Wieden+Kennedy

Wieden+Kennedy, gegründet 1982in Portland, Oregon, ist eine unabhängige, privatgeführte globale Kreativfirmamit Niederlassungen in Amsterdam, Delhi, London, New York City, Portland, SãoPaulo, Shanghai und Tokio. Wieden+Kennedy war am Aufbau einiger der stärksteninternationalen Marken beteiligt, darunter AB InBev, Coca-Cola, Delta AirLines, Honda, Nike, Procter & Gamble, Samsung und Verizon.

Alles, was man über das neue Albumvon Portugal. The Man wissen muss:

Da sind wir also, gut zwei Monate nach Anbruch des Jahres 2017, und dieWelt brennt weiterhin wie eine Lawine lodernder, verstrahlter Materie, die übereinen Berg gebrauchter Nadeln in eine Schlucht voller Rattenfäkalien stürzt.Aber hey, es ist nicht alles schlimm: Portugal.The Man bringen ein neues Album namens „Woodstock“heraus.

Das letzte PTM-Album erschien vor mehr als drei Jahren – eine lange Pausefür eine Band, die seit 2006 nahezu jährlich ein Album veröffentlichte. Inguter alter Bandtradition verbrachten sie seit 2013 tatsächlich nahezu jedefreie Minute mit der Arbeit an einem Album namens Gloomin + Doomin. Sie erschufen kübelweise individuelle Songs, diejedoch einfach nicht zueinander passen wollten, ganz egal, wie sie es drehten.Bei einer Reise von Frontmann John Gourley ins heimische Alaska (bekannt auchdurch Portugal. The Mans größten Fan, Sarah Palin) passierten dann zwei Dinge,die eine komplette Änderung in der Flugrichtung des Albums einläuten sollten.

Da war zunächst einmal eine gute Dosis rustikale elterliche Liebe, die Johnvon seinem alten Herrn empfing. Dieser holte John auf den sprichwörtlichenTeppich zurück oder Hundeschlitten oder wo auch immer man Leute in Alaskahinstellt, wenn man ihnen die Leviten lesen will. „Warum dauert es so lang, das Album fertigzustellen?“, sagte JohnsDad. „Ist das nicht, was Bands tun? Songsschreiben und sie dann veröffentlichen?“ Wie bei den meisten Vätern undnicht zugelassenen Therapeuten der Fall, verfehlten diese Worte ihre Wirkungnicht. Und so begann John darüber nachzudenken, wieso die Band in einerelliptischen musikalischen Maschine festzustecken schien, die direkt aus derHölle kam. Und, noch wichtiger: wie man von ihr loskommen könnte.

Und dann steckte das Schicksal ein weiteres Mal sein Würstchen in JohnsOhr, als er den Ticketabriss seines Vaters vom legendären WoodstockMusikfestival 1969 fand. Es mag wie eine nichtige Sache erscheinen, doch diedarauffolgenden Gespräche mit seinem Dad über Woodstock ’69 klopften in JohnsKopf etwas locker. Er realisierte, dass, ganz in der Tradition der Bands ausjener Ära, Portugal. The Man über die zerbröckelnde Welt sprechen mussten, diesie umgab. Diese beiden Gedanken in Einklang bringend, traf die Band eine an Wahnsinngrenzende Entscheidung: sie nahmen ihre gesamten Arbeiten der vergangenen Jahre– und schmissen sie weg.

Es war alles andere als leicht, und dann war da noch die ständigeBedrohung, dass ihr Plattenlabel sie von einem professionellen Killer um die Eckebringen lassen könnte, aber die komplett irrwitzige Entscheidung zahlte sichaus. Mit neuen, kerzengerade errichteten musikalischen Ständern ging die Bandzurück ins Studio, wo sie mit JohnHill („In The Mountain In The Cloud“), Danger Mouse („Evil Friends“), Mike D („Everything Cool“) und dem langjährigen Wegbegleiter Casey Bates arbeiteten (demeinzigen durchgängigen Produzenten seit dem ersten Album). In diesem neugesteckten kreativen Territorium entwickelte sich das, was am Ende das Album„Woodstock“ werden sollte, wie von selbst.

Erinnern Sie sich noch an den Berg brennender Nadeln, über den wir eingangssprachen? Gut. Denn „Woodstock“ (und mit ihm auch die neue Single „Feel ItStill“) ist ein Album, das – mit Optimismus im Herzen – auf diesen gigantischenHaufen zeigt und sagt: „Hey, dieser Haufen ist abgefuckt!“ Und falls Siezufällig auch der Meinung sind, dass dieser Haufen ganz schön abgefuckt ist,schulden Sie es sich selbst – verdammt, Sie schulden es uns allen –, darauszugehen und etwas dagegen zu tun.

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